Wanka: KMK-Beschluss öffnet den Weg für Qualitätsoffensive Lehrerbildung

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BERLIN. Nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz, die bundesweite Mobilität für Lehrer zu erleichtern, soll nun die Ausbildung der Lehrer verbessert werden. Bundesbildungsministerin Wanka stellt 500 Millionen Euro bereit.

Den Plan der Länder, den Weg für eine bundesweite Mobilität der Lehrer freizumachen, begrüßte Wanka (CDU) ausdrücklich. «Es freut mich, dass die Länder sich bewegt haben und Lehrer künftig leichter von einem Bundesland in ein anderes wechseln können», sagte Wanka. «Damit ist eine Basis für eine Bund-Länder-Vereinbarung geschaffen, mit der die Qualitätsoffensive Lehrerbildung starten kann.»

Johanna Wanka
Begrüßt den KMK-Beschluss zur Lehrermobilität: Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Foto: Axel Hindemith / Wikimedia Commons
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Diese Pläne sehen vor, dass die Lehrerausbildung praxisnäher und besser wird. Der Bund will 500 Millionen Euro dafür bereitstellen. Hochschulen sollen sich voraussichtlich ab Ende 2013 um Mittel aus dem Programm bewerben können.

Auch die SPD begrüßte den jüngsten Länderbeschluss, ab 2014 alle Lehrerexamen bundesweit anzuerkennen. Die kaum mehr vermittelbare Kleinstaaterei im Bildungswesen werde verringert, sagte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ernst Dieter Rossmann. «Dem geplanten Bund-Länder-Programm zu Förderung der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung steht nun nichts mehr im Wege.» Die Bundesregierung solle die Initiative nun zum Abschluss bringen. Über die Vereinbarung zur Lehrer-Mobilität war in der Kultusministerkonferenz lange gerungen worden. (dpa)

(08.03.2013)

Qualitätsoffensive Lehrerbildung (bundesregierung.de)

zum Bericht: Kultusminister: Lehrer können künftig das Bundesland leichter wechseln

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