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Behindert Berliner Lehrerstreik das mündliche Abitur?

BERLIN. Für die kommende Woche hat die Berliner GEW die angestellten Lehrer in der Hauptstadt zu Warnstreiks aufgerufen. In der gereizten Stimmung sind Gespräche über eine Notdienstvereinbarung gescheitert. Somit könnten auch mündliche Abiturprüfungen betroffen sein.

Mit den Warnstreiks will die Berliner Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Druck auf den Senat ausüben, erneut Tarifverhandlungen aufzunehmen. Eine sogenannte Notdienstvereinbarung mit dem Senat hat die Gewerkschaft abgelehnt, so dass es für Schulleiter schwierig werden kann, Lücken mit nichtstreikenden Kollegen zu füllen.

Szene einer Demonstration (in Dortmund)

Die GEW will die Warnstreiks so organisieren, das Abiturienten keine Nachteile entstehen. Foto: Mbdortmund / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Die Gewerkschaft versicherte jedoch, dass Schülern, die im mündlichen Abitur stehen, keine Nachteile von dem Streik entstehen sollen. Die Konkretisierung obliege der jeweiligen Schule.

Sekundarschulen, Gymnasien, Oberstufenzentren sollen schwerpunktmäßig am Montag und am Mittwoch bestreikt. Am Freitag sollen alle Schulen betroffen sein.

Die GEW strebt eine tarifliche Eingruppierung angestellter Lehrer an und einen Ausgleich der Gehaltsunterschiede zu den verbeamteten Kollegen. Außerdem fordert die GEW tarifliche Regelungen zu altersgerechten Arbeitsbedingungen. (news4teachers)

(11.05.2013)

zum Bericht: GEW ruft Berliner Lehrer zu Warnstreik-Woche auf

Streikaufruf der GEW Berlin

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