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Berlin und Brandenburg planen einheitliche Lehrpläne

LUDWIGSFELDE. Ab 2015 sollen gemeinsame Lehrpläne für Schüler in Berlin und Brandeburg in Kraft treten. Die Pläne sollen dabei von 68 auf 28 reduziert werden. Brandeburgs Bildungsministerin Münch sieht darin auch eine Grundlage für die inklusive Schule.

Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse werden in Brandenburg und Berlin ab dem Schuljahr 2015/16 nach einheitlichen Rahmenlehrplänen unterrichtet. Am Freitag nahm in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) eine gemeinsame Arbeitsgruppe beider Länder die Arbeit auf. Sie soll in knapp zwei Jahren die neuen Pläne auf die Beine stellen. Ziel sei es, dass beide Länder weiter als eine Bildungsregion verschmelzen.

Bisher werden die Schüler in den Jahrgangsstufen eins bis zehn nach 68 Rahmenlehrplänen unterrichtet. Nach der Reform werden es noch 28 sein. 22 davon werden für beide Länder gelten. Die sechs anderen Pläne gelten für Fächer, die jeweils nur in einem der beiden Länder unterrichtet werden, erklärte ein Sprecher des Bildungsministeriums. Zentrales Anliegen sei es auch, wichtige Grundlagen für die inklusive Schule zu legen. Die Pläne schaffen hierfür die Voraussetzungen, erklärte Bildungsministerin Martina Münch (SPD). Das Landesinstitut für Schule und Medien übernimmt die Koordination. 120 Lehrer sind an der Überarbeitung der Pläne beteiligt. (dpa)

(25.05.2013)

zum Bericht: Münch: Gemeinsames Abitur mit Berlin weiterentwickeln

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