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Nächste Runde: Lehrer-Warnstreiks in Berlin fortgesetzt

BERLIN. Angestellte Lehrer haben in Berlin ihre Warnstreiks fortgesetzt. Betroffen seien Gymnasien, Oberstufenzentren und Sekundarschulen, sagte Doreen Siebernik, die Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW. Auch das tägliche Protestcamp hinter dem Roten Rathaus werde fortgesetzt. Dorthin waren am Montag und Dienstag jeweils zwischen 500 und 600 Lehrer gekommen. Am Dienstag waren nur die Grundschulen zum Warnstreik aufgerufen. Höhepunkt der Streikwoche soll am Freitag sein, wenn Lehrer in allen Schultypen in den Ausstand treten sollen.

Mit dem Warnstreik soll der Senat gezwungen werden, über einen eigenen Berliner Tarifvertrag für angestellte Lehrer zu verhandeln. Ziel ist eine Angleichung ihrer Bezahlung mit verbeamteten Lehrern. Laut Siebernik ist Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) nicht zu Verhandlungen bereit. Die Schulverwaltung kündigte an, trotz des Warnstreiks die laufenden Abiturprüfungen vorzunehmen.  dpa

(15.5.2013)

Zum Bericht: Lehrer-Warnstreiks in Berlin – 600 beim Protestcamp

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