Piraten kritisieren Videoüberwachung an Schleswig-Holsteins Unis – rund 160 Kameras

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KIEL. Die Piratenpartei hat die Videoüberwachung an schleswig-holsteinischen Hochschulen kritisiert. «Ich halte die Überwachungspraxis für rechtswidrig», sagte Patrick Breyer von der Piratenfraktion im Kieler Landtag. Zuvor war aus einer Antwort des Bildungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Partei hervorgegangen, dass rund 160 Kameras an den Unis Räume, Treppenhäuser oder Parkplätze überwachen. Vor allem Diebstähle sollen damit verhindert werden. Breyer kritisierte, dass vielfach überwacht werde, obwohl es nie zu Beschädigungen oder Einbrüchen gekommen sei.

Vorbildlich? In Hamburg sind bereits an jeder sechsten Schule Kameras montiert. Foto: Timo Heuer / Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)
Vorbildlich? In Hamburg sind bereits an jeder sechsten Schule Kameras montiert. Foto: Timo Heuer / Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Spitzenreiter ist nach Angaben des Ministeriums die Fachhochschule Kiel mit 78 Kameras. Als Grund nennt die Hochschule die Nähe zum Hafen und die «offene Anlage des Campus». Laut Bildungsministerium ist die Überwachung in erster Linie Sache der Hochschulen. Schutz von Eigentum und Persönlichkeitsrechte der Studenten müssten aber stets gegeneinander abgewogen werden, sagte eine Sprecherin am Montag. Sie gehe davon aus, dass dies angemessen geschehe. dpa

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(27.5.2013)

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1 KOMMENTAR

  1. Videoüberwachung? und keine Diebstähle? da wird doch nicht etwa ein Zusammenhang bestehen? Dass Piraten hier protestieren, liegt aus beruflichen Gründen auf der Hand!

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