Reservistenverband kritisiert Friedenspreis-Verleihung

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AACHEN. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Nach der Auszeichnung dreier Schulen, die Bundewehr-Veranstaltungen untersagt hatten, meldet sich der Reservistenverband zu Wort.

Der Reservistenverband hat die Verleihung des Aachener Friedenspreises an drei Schulen kritisiert, die der Bundeswehr Werbeveranstaltungen im Unterricht untersagen. Die drei Schulen in Düsseldorf, Berlin und Offenbach seien die ersten gewesen, die angesichts der verstärkten Werbung der Bundeswehr entsprechende Schulkonferenzbeschlüsse gefasst hätten, hatte der Friedenspreis-Verein mitgeteilt.

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Dagegen betonte am Freitag der Reservistenverband: «Ziel der Unterrichtsbesuche ist es nicht, junge Menschen vom Krieg oder dem Dienst in der Bundeswehr zu überzeugen, sondern ihnen das Wissen und Verständnis zu vermitteln, um sich – auch kritisch – mit sicherheitspolitischen Themen auseinandersetzen zu können.» Mit dem Aachener Friedenspreis werden Menschen ausgezeichnet, die sich vorbildlich «von unten» für Frieden einsetzen. Er ist mit einer Gesamtsumme von 2000 Euro dotiert. (dpa)

(10.05.2013)

Zum Bericht: Gegen Soldatenwerbung: Aachener Friedenspreis für Offenbacher Schule

Aachener Friedenspreis e.V.

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