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Bauernhöfe öffnen sich für Besuche von Schulklassen

RALINGEN. Der Besuch eines Bauernhofes sollte nach Ansicht des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau fest auf dem Lehrplan an Schulen stehen. Kinder könnten sich dort mit den Themen Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft beschäftigten, teilte der Verband in Ralingen (Kreis Trier-Saarburg) mit.

Beim Besuch auf einem Bauernhof gibt es vor allem für Grundschüler viel zu entdecken - auch mal ein Kalb. Foto: flickr / Martin Abegglen (CC BY-SA 2.0)

Beim Besuch auf einem Bauernhof gibt es vor allem für Grundschüler viel zu entdecken – auch mal ein Kalb. Foto: flickr / Martin Abegglen (CC BY-SA 2.0)

Um diesen Praxisunterricht zwischen Milchkuh und Hühnerstall zu fördern, war 2008 die Gemeinschaftinitiative «Lernort Bauernhof» gegründet worden. Daran beteiligen sich unter anderem das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium, die Bauern- und Winzerverbände sowie die Landwirtschaftskammer.

Rund 50 Bauernhöfe aus der Region machten bereits bei der Aktion mit, teilte der Verband mit. Diese Betriebe könnten 900 Schulen in Rheinland-Pfalz betreuen – plus zig Kindergärten. Zudem machten weiteren 150 Betriebe bei der Initiative «Bauernhof als Klassenzimmer» mit. Noch sei bei vielen das Wissen um die Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung «mangelhaft». Die Bauern seien bereit, diese Lücken zu schließen, sagte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes, Leo Blum.

Hier geht es zur Seite „Lernen auf dem Bauernhof“ mit bundesweiten Adressen von Bauernhöfen, die für Schulbesuche infrage kommen.

 

Ein Kommentar

  1. Es gibt auch die Möglichkeit den „Tag des offenen Hofes“ zu besuchen. Der findet zwar in der Regel an einem Sonntag statt, aber wäre für viele die Chance mal einen modernen Hof zu sehen und sich mit dem landwirtschaftlichen Personal zu unterhalten. Wäre auf jeden Fall im Unterricht zu integrieren und integrierbar.
    Ich komme aus einer landwirtschaftlich geprägten Region und weiß, dass eine Kuh nicht lila ist und kenne auch die Problematik, mit der die Höfe dank Brüssel zu kämpfen haben, sowie den interessanten, aber suboptimalen Begriff der Tierethik und seinen Anhängern. Auch den Preisdruck, den die Landwirte ausgesetzt sind, kenne ich zur Genüge und auch die Ursachen.
    Die wenigsten Kinder/Jugendlichen kennen einen Hof, und wenn doch, dann echauffieren sie sich über die typischen Gerüche.

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