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Evangelische Stiftungen bilden Berater für Inklusion aus

RADEBEUL/ERFURT. Die evangelischen Schulstiftungen Sachsen und Mitteldeutschland bilden künftig Inklusionsberater für ihre Schulen aus. Sie sollen dabei helfen, gute Lernbedingungen auch für Kinder und Jugendliche mit Handicap und Migrationshintergrund zu schaffen, teilte die Schulstiftung der evangelischen Landeskirche Sachsens am Dienstag in Radebeul mit. Die besonders qualifizierten Lehrer wirkten dabei als Multiplikatoren für einen entsprechenden Umbau der Schule, sagte Vorstand Martin Herold. «Es geht um mehr als Integration.»

Es ist das erste gemeinsame Projekt der beiden 2008 errichteten Stiftungen, die künftig für ein besseres kirchliches Schulwesen eng zusammenarbeiten und ihre Erfahrungen austauschen wollen. Die sächsische Stiftung berät 54 evangelische Schulen mit mehr als 9000 Schülern und 850 Pädagogen und unterstützt Schulen auf Anfrage auch finanziell. Die Stiftung in Mitteldeutschland trägt 20 Schulen in Thüringen und Sachsen-Anhalt mit 4100 Kindern und Jugendlichen und fördert diese auch mit verschiedenen Programmen. dpa

(11.6.2013)

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