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Hamburg geht in die Sommerferien – 109 Schüler mit Abi-Note 1,0

HAMBURG. Endlich Sommerferien: Seit Mittwoch heißt es für die rund 239.000 Hamburger Schüler sechs Wochen lang nichts tun. 109 Schüler haben in diesem Jahr das Abitur mit der Traumnote 1,0 abgelegt. Außerdem wurde an zwölf Stadtteilschulen erstmals das Abitur abgenommen.

Die Schüler - und Lehrer - in Hamburg dürfen sich als erste über die Sommerferien freuen. Foto: rishibando / flickr (CC BY-NC 2.0)

Die Schüler – und Lehrer – in Hamburg dürfen sich als erste über die Sommerferien freuen. Foto: rishibando / flickr (CC BY-NC 2.0)

Endlich Sommerferien: Nach Prüfungen, Lernen und ständigem frühem Aufstehen können sich Hamburgs rund 239 000 Schüler seit Mittwoch den angenehmen Seiten des Lebens widmen – bis am 1. August das neue Schuljahr beginnt. Für manche ist die Schule sogar ganz vorbei: So haben nach Angaben der Schulbehörde in diesem Jahr 8548 Jugendliche ihr Abitur gemacht, 109 von ihnen sogar mit der Traumnote 1,0. Zwölf Stadtteilschulen boten in diesem Jahr erstmals die Abiturprüfung an – womit nun an 39 der 57 Stadtteilschulen der Stadt die Hochschulreife erworben werden kann.

Schulsenator Ties Rabe (SPD) sprach von einem bedeutsamen Schritt für die Stadtteilschulen mit ihrem neuen Angebot. «Diese zwölf Schulen haben insgesamt 427 Schülerinnen und Schüler zum Abitur geführt.» Das Ziel sei aber nach wie vor, an sämtlichen Stadtteilschulen Hamburgs Oberstufen einzurichten und das Abitur anzubieten. «Wir glauben, dass das ein wichtiger Baustein ist, um die Stadtteilschulen attraktiv zu machen, und auch, um den Schülerinnen und Schülern Chancen zu geben», sagte Rabe.

Denn es sei bekannt, dass nach wie vor Schüler trotz intensiver Bemühungen der Lehrer falsch an die Schulen einsortiert würden. Bei rund 60 Prozent der Schüler sei nicht sicher vorherzusagen, wie ihre Bildungskarriere einmal verlaufen wird. So habe in diesem Jahr etwa ein 1,0-Abiturient bei seiner Eingruppierung damals keine Gymnasialempfehlung bekommen, einem anderen Abiturienten sei sogar die Sonderschule nahegelegt worden. Schon deshalb sei es wichtig, dass eine Schule alle Möglichkeiten, auch eine Oberstufe, anbiete, sagte Rabe.

Nach Angaben der Schulbehörde haben in diesem Jahr insgesamt 2616 Stadtteilschüler das Abitur bestanden, bei den Gymnasiasten waren es 5128. Hinzu kamen 804 von beruflichen Gymnasien oder etwa Abend- und Aufbaugymnasien. Insgesamt hatten sich 8825 Jugendliche für das Abitur angemeldet. Letztlich bestanden haben die Prüfungen 8548 Schüler, was einer Quote von 96,8 Prozent entspricht. Im Vorjahr lag die Quote bei 95,8 Prozent. Die durchschnittliche Abiturnote über alle Schulformen blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 2,5 gleich. Bei den Gymnasien lag sie bei 2,3 (Vorjahr: 2,4), bei den Stadtteilschulen bei 2,6 (2,6) und bei den beruflichen Gymnasien bei 2,7 (2,7). dpa

2 Kommentare

  1. Berlin ist schon seit Dienstag in den Ferien und in Brandenburg beginnen wie auch in Hamburg am Mittwoch die Ferien. Ein Ferienranking ist eigentlich völlig unsinning. Doch wenn es schon Erwähnung findet, dann doch bitte richtig. 🙂

  2. Sie haben recht – und wir haben’s korrigiert. Gruß und Dank Die Redaktion

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