Wanka: „Ich war und bin sehr für ein Zentralabitur“

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BERLIN. Im jüngst von der KMK beschlossenen Aufgabenpool für Abituraufgaben sieht Bundesbildungsministerin Johanna Wanka einen Schritt in die richtige Richtung. Ein Mitwirkungsrecht hat sie aber nicht.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka setzt sich wie ihre Vorgängerin Annette Schavan (beide CDU) für ein Zentralabitur ein. «Ich war und bin sehr für ein Zentralabitur in ganz Deutschland, und zwar möglichst schnell. Das bedeutet: vergleichbare Abitur-Aufgaben für alle Bundesländer», sagte Wanka der Zeitung «Bild am Sonntag». Wanka hatte Mitte Februar die Nachfolge der wegen einer Plagiatsaffäre zurückgetretenen Schavan angetreten.

Johanna Wanka
Bundesbildungsminsterin Wanka setzt sich für ein bundesweites Zentralabitur ein. Foto: AxelHH/Wikimedia CC BY 3.0
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Die Schulpolitik ist reine Ländersache, der Bund hat dabei keinerlei Mitwirkungsrecht. In dem am Freitag von der Kultusministerkonferenz beschlossenen Aufbau eines zentralen Abitur-Aufgabenpools sieht die Ministerin einen Schritt in die richtige Richtung. «Sechs Länder werden in Deutsch, Mathe und Englisch schon im Jahr 2014 mit gemeinsamen Abitur-Prüfungen starten», sagte Wanka. «Es ist gut, dass es in dieser Sache vorangeht.» (dpa)

(22.06.2013)

zum Bericht: KMK beschließt Aufbau eines bundesweit zentralen Abituraufgabenpools

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