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BLLV: Grundschul- und Ganztagsangebot ja – aber bitte mit Qualität

MÜNCHEN. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat sich grundsätzlich positiv über die von der CSU zugesagte Grundschul- und Ganztagsgarantie geäußert, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass mit quantitativen Maßnahmen allein noch nicht viel gewonnen sei.

„Ich begrüße die Pläne der CSU ausdrücklich“, erklärte er in München. „Die Versprechungen der Staatsregierung dürfen aber nicht nur von quantitativer Natur sein, sie müssen vor allem auch qualitative Verbesserungen an den Schulen nach sich ziehen.“ Es reiche nicht aus, Grundschulstandorte zu erhalten, es müsse gleichzeitig auch dafür gesorgt werden, dass die personelle Ausstattung sowie die Lern- und Arbeitsbedingungen optimal seien. So dürften in jahrgangskombinierten Klassen nicht mehr als 20 Schüler unterrichtet werden und es müsste außerdem wenigstens zehn Stunden pro Woche eine zweite Lehrkraft zur Verfügung stehen.

„Es ist überdies Aufgabe der Staatsregierung, überall in Bayern für ein wohnortnahes, attraktives und hochwertiges schulisches Angebot zu sorgen.“ Dies gelte auch für die weiterführenden Schulen. „Unsere Kinder und Jugendlichen haben ein Recht auf beste Bildung.“

Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) hatte sich unlängst für mehr Nachmittags-Angebote an Schulen stark gemacht: Der Ganztagskitaplatz bringe nichts, wenn Eltern ihre Erwerbstätigkeit bei Schulbeginn wieder reduzieren müssten.

Zum Bericht: „Parteiübergreifend fordern Politiker mehr Ganztagsbetreuung für Schüler“

 

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