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„Den Mond bei den Zähnen packen“ – fremdländische Redensarten für Reisende

MANCHESTER. “Um den Haferbrei” laufen oder „um den Busch herum” – So nennen es Norweger und Engländer, wenn man „nicht zum Punkt kommt“. Für news4teachers.de hat der Sprachendienst “Tongue Tie” eine Auswahl der lustigsten und gängisten Redewendungen aus der ganzen Welt zusammengestellt:

Den Mond bei den Zähnen packen: das Unmögliche versuchen (Französisch)

Den Kohl aufwärmen: eine alte Flamme wieder aufleben lassen (Italienisch)

Wenn die Languste in den Bergen singt: niemals (Russisch)

Sauberer als die Achselhöhle eines Frosches: arm sein, pleite (Spanisch)

 

Wo sind hier, verdammt noch mal, die Zähne? (Bild: Luc Viatour/Wikimedia CC BY-SA 3.0)

Wo sind hier, verdammt noch mal, die Zähne? (Bild: Luc Viatour/Wikimedia CC BY-SA 3.0)

Sprachen sind lebendig und entwickeln sich unter Einfluss verschiedenster Faktoren fortwährend weiter. Die deutsche Sprache, genau wie andere Sprachen auch, erweitert ihr Vokabular ständig mit von der Bevölkerung neu erfundenen Wörtern, und macht sie so, mit immer neuen Redensarten, fortlaufend bunter und abwechslungsreicher. Mit der Zeit füllt sich das Lager der Sprache mit aus anderen Sprachen ausgeliehenen Wörtern und Wortneuschöpfungen.

Wenn es regnet, haben viele Kulturen eine ganz individuelle Art und Weise dies mitzuteilen:

Im Englischen regnet es “Katzen und Hunde”

In einigen afrikanischen Ländern sagen Menschen “es regnet alte Damen mit Keulen”

In Norwegen sind es wiederum “weibliche Trolle” die es vom Himmel regnet und in Irland würde man sagen “es schleudert Schustermesser”.

Mehr über den Sprachendienst „Tongue Tie“ findet man hier

 

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