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Foodwatch fordert Verbot hochkonzentrierter Energy-Getränke

BERLIN. Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert ein Verbot hochkonzentrierter Energy-Getränke. Bei diesen «Energy-Shots» sei die Gefahr einer Überdosierung von Koffein oder Taurin besonders groß, kritisierte Foodwatch. Herkömmliche Energy-Getränke sollten deutliche Warnhinweise tragen und nur noch an Erwachsene ab 18 Jahren verkauft werden. Nach einer Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung zu «Energy-Shots» von 2009 können sich gesundheitliche Risiken «bei deutlichen Überschreitungen der angegebenen Verzehrsempfehlung» ergeben. Zu hoher Koffeinkonsum kann demnach Nervosität, Wahrnehmungs- und Herzrhythmusstörungen auslösen. dpa

"Ab 18" sollte es zukünftig heißen, fordert Foodwatch. (Bild: dominicp/Wikimedia)

„Ab 18“ sollte es zukünftig heißen, fordert Foodwatch. (Bild: dominicp/Wikimedia)

2 Kommentare

  1. Nun wäre es noch schön, wenn alle Eltern Foodwtach kennen – dann könnte der schlimme Kreislauf bei manchen Gruppen vielleicht doch unterbrochen werden. Ich zweifle allerdings, zu groß ist die Sucht bereits bei 10jährigen.

  2. Ich habe sogar einmal erlebt, dass sich ein ca. 16-Jähriger damit volldröhnte, der Medikamente wegen ADHS nahm und auch immer eine Notfalltablette gegen epileptische Anfälle dabei hatte. Der Junge war völlig überdreht. Ein Gespräch mit ihm ergab, dass er sehr wohl wusste, dass das nicht gut für ihn war, er das aber regelmäßig trank. Die Mutter warnte ihn zwar, verbot ihm das Zeugs aber nicht. Ich finde, es sollten wenigstens Warnhinweise auf solchen Getränken stehen!

    Auf meiner letzten Klassenfahrt habe ich niemanden mit Alkohol erwischt, aber die Schüler konsumierten große Mengen Energy-Drinks. Womöglich sollte man die auch verbieten.

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