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Hessischer Landesschulamtschef steht noch nicht fest

WIESBADEN. Schon die Einführung eines Landesschulamts in Hessen war umstritten und hat zum Rücktritt des Schulpolitischen CDU-Sprechers Hans-Jürgen Irmer geführt. Nun verzögert sich das Verfahren zur Besetzung der Chefposten. Kultusministerin Nicola Beer sieht darin ein positives Zeichen.

Das neue Landesschulamt muss zunächst ohne einen festen Chef an der Spitze auskommen. Kultusministerin Nicola Beer (FDP) bestätigte in Teilen einen Bericht des Hessischen Rundfunks (hr), wonach die Stelle an der Spitze der umstrittenen Behörde vorerst nur kommissarisch besetzt bleibt. Ein unterlegener Bewerber habe Widerspruch eingelegt. Das treffe auch auf zwei von insgesamt vier Abteilungsleiterposten zu. Nun müsse der Ausgang der Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden abgewartet werden.

Chefsessel hinter einem Schreibtisch

Wer wird neuer Chef des Landesschulamts? Foto: dbking / flickr (CC BY 2.0)

Beer wertete die Klagen gegen die Stellenbesetzungen als Zeichen dafür, wie «heiß begehrt» das Landesschulamt sei. Als Präsident ist dem hr-Bericht zufolge ein Jurist aus Hamburg im Gespräch. «Wir haben die besten Kandidaten ausgewählt, deshalb gehen wir selbstbewusst in das Verfahren», sagte die Ministerin.

Das Landesschulamt war im Januar an den Start gegangen. Das Amt soll alle Teile der Schulverwaltung zu einer großen Servicebehörde zusammenführen. Die Landtagsopposition hatte vor einer «Monsterbehörde» gewarnt. (dpa)

Zum Bericht: Hessens Landtag beschließt Landesschulamt

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