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Keine Leistungsabweichung beim Doppel-Abijahrgang – G 8 leicht vorn

DÜSSELDORF. Erstmals haben in NRW zwei Jahrgänge ihr Abitur abgelegt. Das Ergebnis überrascht: Die «Turbo-Abiturienten» zeigen keine Leistungseinbrüche, obwohl sie nur acht statt neun Jahre am Gymnasium waren. Tatsächlich haben sie die Nase sogar ganz leicht vorn.

Schüler, die ihr Abitur nach acht Jahren Gymnasium (G 8) ablegen, erreichen das gleiche Leistungsniveau wie Abiturienten nach neun Gymnasialjahren (G 9). Das zeigt die Abschlussbilanz des nordrhein-westfälischen Doppeljahrgangs im Zentralabitur 2013. Wie Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) berichtete, hat der sogenannte Turbo-Abiturjahrgang mit einer Durchschnittsnote von 2,41 sogar geringfügig besser abgeschnitten als die G-9-Absolventen mit 2,44. Wie schon in den Vorjahren schneiden Gymnasiasten etwa um eine Drittel-Note besser ab als Gesamtschüler, die auch eine höhere Durchfallerquote haben. 2013 waren rund 41 000 Schüler mehr in den Abiturprüfungen als 2012. dpa

Ein Kommentar

  1. Wenn es so ist wie in Bayern, dann sind die Schnitte eh nicht mit einander vergleichbar, da die Berechnungsgrundlage verändert wurde.

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