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Bei Machtwechsel: Bayerns SPD kündigt Sofortmaßnahmen in der Bildungspolitik an

MÜNCHEN. Die SPD hat für den Fall eines Machtwechsels im September einige Sofortmaßnahmen in der Bildungspolitik angekündigt: eine Abschaffung des Übertrittsverfahrens in der Grundschule ebenso wie ein 400-Lehrer-Sofortprogramm zur individuellen Förderung an Gymnasien. Ein Wahlrecht zwischen G8 und G9 soll es flächendeckend ab dem Schuljahr 2014/15 geben, wie SPD-Bildungsexperte Martin Güll Donnerstag in München sagte. Zudem will die SPD sofort Gemeinschaftsschulen zulassen und umgehend einen Rechtsanspruch auf einen gebundenen Ganztagsschulplatz einführen. dpa

3 Kommentare

  1. Mit dem fernen Blick eines „Nordlichtes“ sehe ich vor allem in der jüngsten Zeit einige politische Vorgänge im Freistaat Bayern äußerst kritisch, aber dass die SPD nach einer möglichen Machtübernahme gerade an das leistungsstarke Schulsystem die „Axt“ anlegen will, würde mich davon abhalten, diese Partei zu wählen. Die angekündigten Sofortmaßnahmen klingen in meinen Ohren wie ein Drohung. Hoffentlich sind die Bürger Bayerns so klug und verhindern zumindest in ihrem Land den schulpolitischen Kahlschlag.

  2. @mehrnachdenken
    Sie weigern sich immer wieder, die fortschrittlichen Gesetze der sozialen Gerechtigkeit anzuerkennen. Es wäre doch ein Verstoß gegen das Gleichheitsgebot, würde in Bayern nicht ebenso wie in anderen Bundesländern bildungspolitischer Kahlschlag betrieben. Ist das so schwer zu verstehen?
    Wenn schon Bildungswüste, dann überall. Wo kämen wir denn hin, wenn es ungerechte Oasen gäbe?

  3. @Pseudo-Politker
    Ihre Sichtweise gefällt mir. Was da in unserer „Bildungsrepublik“ veranstaltet wird, ist offensichtlich nur noch mit schwarzem Humor zu ertragen.

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