Berliner Lehrergewerkschaft hält an Warnstreik-Plänen fest

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BERLIN. Die angestellten Berliner Lehrer halten trotz möglicher bundesweiter Tarifverhandlungen an ihren Warnstreik-Plänen fest. Das Arbeitsgericht habe das Land Berlin eindeutig zum Verhandlungspartner für die Gewerkschaft erklärt. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) aber schiebe die Auseinandersetzung auf die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ab, kritisierte die Lehrergewerkschaft GEW.

Zuvor hatte Nußbaum ein Schreiben des TdL-Vorsitzenden Jens Bullerjahn (SPD) veröffentlicht, in dem dieser neue bundesweite Tarifverhandlungen für den Herbst in Aussicht stellt. Landesbezogene Verhandlungen dürfe es aber nicht geben, betont Bullerjahn darin.

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Die GEW will eine tarifvertragliche Eingruppierung für die rund 9000 angestellten Berliner Lehrer erreichen, die die Einkommensunterschiede zu verbeamteten Kollegen ausgleicht. «Der Tarifvertrag der Länder bietet Spielräume, die der Berliner Senat nutzen könnte», erklärte GEW-Vorsitzende Doreen Siebernik. Nußbaum aber prüfe die Angebote der Gewerkschaft nicht ernsthaft. «Diese Ignoranz wird am kommenden Dienstag erneut viele Lehrkräfte auf die Straße treiben.» Auch für den 21. Oktober wurden Warnstreiks angekündigt. dpa

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