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Matschie: Mädchen und Jungen sollen eine Stimme haben

JENA. Unter dem Motto „Kinder reden – Erwachsene hören zu“ diskutieren zum vierten Mal 100 thüringische Jugendliche mit Bildungsminister Christoph Matschie über ihre Forderungen an die Politik.

Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie (SPD) hat Kinder und Jugendliche aufgerufen, sich für ihre Interessen in der Gesellschaft stark zu machen. Mädchen und Jungen «sollen eine Stimme haben», erklärte Matschie am Samstag anlässlich des Kindergipfels in Jena. Knapp 100 Kinder und Jugendliche diskutieren dort über ihre Forderungen an die Politik. Der Kindergipfel mache Demokratie erlebbar, sagte der Minister. 10- bis 15-Jährige könnten dabei lernen, «dass es sich lohnt, für die eigenen Interessen einzustehen».

Der thüringische Bildungsminister Chrsitoph Matschie (SPD). Foto: Kultusministerium Thüringen

Rief die Jugendlichen auf, für ihre Rechte einzustehen: Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie (SPD). Foto: Kultusministerium Thüringen

Der Thüringer Kindergipfel, der zum vierten Mal veranstaltet wird, steht unter dem Motto «Kinder reden – Erwachsene hören zu». Organisatorin Kristin Stödtler von der Naturfreundejugend Thüringen hatte zu Beginn beklagt, dass einige Forderungen des Treffens vor zwei Jahren bisher nicht umgesetzt seien. Beispielsweise gebe es nicht in allen Thüringer Schulen Streitschlichter, und auch die Vielfalt beim Schulessen sei immer noch verbesserungswürdig. (dpa)

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