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Kretschmann will zehn Milliarden für Ganztagsschulen

MANNHEIM. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sieht beim Ganztagsschulausbau und bei der Inklusion den Bund mit in der Pflicht.

Für den Ausbau der Ganztagsschulen fordert der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Winfried Kretschmann (Grüne), Geld vom Bund. «Notwendig ist ein bundesweites Programm in der Größenordnung von zehn Milliarden», sagte Baden-Württembergs Regierungschef dem «Mannheimer Morgen». «Was für die Eingliederung von behinderten Kindern im regulären Schulwesen notwendig ist, kann ich noch gar nicht beziffern. Das überfordert unsere Kommunen total.» Der Bund sei da zwar grundsätzlich zur Unterstützung bereit, habe aber noch keine Summe genannt.

Winfried Kretschmann

Auf rund zehn Milliarden Euro beziffert Baden-Württembergs Ministerpräsident den Unterstützungsbedarf der Länder beim Ausbau der Ganztagsschulen. Foto: BÜNDNIS 90/Die Grünen/Flickr CC BY 2.0

Die Ministerpräsidenten treffen sich am Donnerstag das erste Mal unter Kretschmanns Führung. Bis Freitag geht es in Heidelberg unter anderem um Hochwasserschutz, die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse und den NPD-Verbotsantrag, den die Länder beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einreichen wollen. (dpa)

Zum Bericht: Streit um Streichung von Lehrerstellen: Doch kaum Chancen für Schulfrieden in Stuttgart

Ein Kommentar

  1. Arme Kinder, die den ganzen Tag in der Schule verbringen müssen! So wird eine Bildungseinrichtung mehr und mehr zur Aufbewahrungsanstalt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ganztagsschule eine freiwillige Sache bleibt und nicht zur Pflicht wird.

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