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Psychologe: Mädchen und Jungen kommunizieren unterschiedlich

BERLIN. Mädchen und Jungen kommunizieren schon vor der Einschulung auf unterschiedliche Weise. Mädchen sprechen tendenziell mehr und offener über sich selbst, Jungen sprechen im Schnitt weniger, äußern mehr Befehle, und es macht ihnen Spaß, mit sexuellen Ausdrücken und Schimpfwörtern zu provozieren. Das sagt Tim Rohrmann, Diplom-Psychologe und Fachreferent an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin.

Jungen basteln, Mädchen backen: Illustration von 1953. Bild: libertygrace0 / Flickr (CC BY 2.0)

Jungen basteln, Mädchen backen: Illustration von 1953. Bild: libertygrace0 / Flickr (CC BY 2.0)

Die Geschlechterdifferenzen sollten aber nicht überbewertet werden: Studien zeigten, dass die Unterschiede stark von der Umwelt abhängen: Wenn Kinder bereits im Kindergarten häufig in geschlechtsgleichen Gruppen spielen («Jungenbanden» und «Mädchenbanden»), bilden sich stärker Unterschiede im Sprachverhalten aus. Spielen sie viel miteinander, gleichen sich auch die Kommunikationsstile aneinander an. Jungen und Mädchen müssten deshalb nicht generell unterschiedlich beim Sprechen gefördert werden, so Rohrmann. dpa

Zum Bericht: „Mädchen beim Lesen vorn, Jungen beim Rechnen – Rollen festigen sich“

 

2 Kommentare

  1. Irgendwas stimmt an der Gender-Theorie nicht. Das ist nicht schlimm.

  2. Welch neue Erkenntnis

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