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Nach Bauernhof-Besuch: Schüler und Lehrer schwer erkrankt

FULDA. Nach dem Verzehr von Rohmilch sind 13 Schüler und ein Lehrer von zwei Schulen in der Rhön erkrankt. Sie litten an bakteriellem Durchfall, drei davon an EHEC als Nebenbefund, sagte der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Roland Stepan.

 

Der Verzehr von Rohmilch wird an dieser Stelle nicht empfohlen. Foto: Keven Law / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Der Verzehr von Rohmilch wird an dieser Stelle nicht empfohlen. Foto: Keven Law / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

 

Die Schüler zwischen acht und elf Jahren aus Poppenhausen und Gersfeld seien zwischen dem 25. August und dem 5. September erkrankt. Allen Kindern, auch den drei stationär in der Klinik behandelten, gehe es wieder gut. EHEC war in drei Stuhlproben als Nebenbefund entdeckt worden. Es habe sich aber nicht um das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) gehandelt, das für seinen schweren Verlauf bekannt ist. Laut Fachleuten verläuft EHEC zu 80 Prozent unproblematisch als Durchfallerkrankung.

Nach dem Besuch eines Bauernhofes beziehungsweise nach einem Schulfrühstück, bei dem mitgebrachte Rohmilch getrunken wurde, waren die Schüler erkrankt. Sie litten an Durchfall, Fieber und Erbrechen. Auslöser waren Campylobacter-Bakterien. «Rohmilch wird zuweilen unkritisch konsumiert», warnte Stepan. Weil sie mit Keimen belastet sei, solle sie vor dem Verzehr abgekocht werden. dpa

Zum Bericht: „Bauernhöfe öffnen sich für Besuche von Schulklassen“

 

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