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Nicht nur Hochbegabte haben die Chance auf ein Stipendium

BERLIN. Es gibt viel mehr Stipendien, als mancher Student weiß. Es lohnt sich, sich rechtzeitig darüber zu informieren. Denn bei Stipendiengeber aus der zweiten Reihe gebe es auch Chancen für Bewerber, die mit keinem Superzeugnis glänzen können.

Beim Thema Stipendium denken viele erst einmal nur an die großen Namen wie die Studienstiftung des deutschen Volkes. «Dabei gibt es rund 2000 Stipendiengeber für Studenten», sagt Ulrich Hinz vom Elternkompass, einer kostenlosen Hotline, bei der sich Jugendliche und ihre Eltern über Stipendien informieren können. Dort hätten zum Teil auch Schüler eine Chance, die nicht hochbegabt sind. «Jeder angehende Student oder Erstsemester sollte sich deshalb über die angebotenen Stipendien informieren», rät Hinz.

Am besten verschaffen sich Jugendliche zunächst einmal einen Überblick. Dabei helfen die Internetseiten stipendiumplus.de oder stipendienlotse.de. «Dort kann etwa nach Stipendien für bestimmte Fächer, Themen oder Gruppen – zum Beispiel Personen mit Migrationshintergrund – geschaut werden», erklärt Hinz. Danach lohne sich auf jeden Fall ein Anruf beim Elternkompass – die Berater können Hinz zufolge detaillierte Informationen zu den einzelnen Stipendien geben.

Wer jetzt im Oktober ein Studium aufgenommen hat, ist übrigens noch nicht zu spät dran, um sich für eine Förderung zu bewerben. «Es gibt keine einheitlichen Bewerbungstermine», erklärt Hinz. Jeder Stipendiengeber mache das für sich – die Bewerbungsfristen liefen deshalb über das ganze Jahr verteilt ab. «Es lohnt sich deshalb immer wieder mal, nach einem Stipendium zu suchen.»

Derzeit erhalten etwa drei Prozent der Studierenden ein Stipendium, sagt Hinz. Die Förderung lohnt sich für die Studenten nicht nur finanziell – häufig haben sie die Chance, an interessanten Workshops und Seminaren teilzunehmen sowie ein Netzwerk mit anderen engagierten Studenten zu bilden. dpa

Zum Bericht: “Zahl der Bafög-Empfänger steigt – Ministerium kündigt Reform an”

 

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