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Thüringens CDU will neue Lehrer gegen Unterrichtsausfall

GERA. Mindestens 500 Lehrer jährlich will Thüringens CDU in den nächsten Jahren einstellen. Die aktuelle Schulstruktur soll bis 2020 festgeschrieben werden.

Die Thüringer CDU hat ihr Bildungspolitik-Programm für die kommenden Jahre festgezurrt. Zu den Kernpunkten gehören die Einstellung von mindestens 500 neuen Lehrern pro Jahr sowie der Kampf gegen Unterrichtsausfall, der durch eine spezielle Personalreserve verringert werden soll. Zudem spricht sich die CDU für ein Deutschlandabitur mit bundesweit einheitlichen Prüfungsanforderungen aus. Die aktuelle Schulstruktur soll bis 2020 festgeschrieben werden, um Lehrern und Schülern «Verlässlichkeit und Kontinuität» zu bieten, heißt es in dem Konzept, das am Samstag auf dem Landesparteitag in Gera einstimmig verabschiedet wurde.

Im Hochschulbereich spricht sich die CDU gegen Studiengebühren aus und will Studenten künftig eine Wohnraumgarantie bieten. In der kommenden Legislaturperiode wollen die Christdemokraten wieder den Bildungsminister stellen – das Ressort ist derzeit in der Hand von Koalitionspartner SPD. Das Ministerium soll nach dem Willen der Christdemokraten aufgespalten werden – in ein Schulministerium und ein eigenständiges Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. (dpa)

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