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US-Star Will Smith: Schule gegründet, um Scientology-Lehren zu verbreiten?

CALABASAS. Der US-amerikanische Schauspieler Will Smith soll mit einer von ihm initiierten Privatschule Lehren der umstrittenen Glaubensgemeinschaft Scientology verbreitet haben. Dies sagt jedenfalls die ehemalige Leiterin der im Juni geschlossenen Einrichtung einem Bericht der Nachrichtenseite www.ok-magazin.de zufolge. Die Schule im kalifornischen Calabasas habe sich „zu 100 Prozent“ an Scientology orientiert, so wird die Ex-Direktorin zitiert.

Gründete 2008 eine Privatschule: US-Schauspieler Will Smith. Foto:Vanessa Lua / Wikimedia Commons  (CC BY 2.0)

Gründete 2008 eine Privatschule: US-Schauspieler Will Smith. Foto:Vanessa Lua / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

 

Der Hollywood-Star, der mit positiven Äußerungen über die Religionsgemeinschaft in die Öffentlichkeit getreten ist, aber eine Mitgliedschaft stets verneinte, stritt stets ab, dass die 2008 gegründete New Village Academy religiös ausgerichtet war. Doch offenbar sei an der Schule nach pädagogischen Konzepten gelehrt worden, die an einem scientologischem Vorbild ausgerichtet gewesen seien, heißt es jetzt. So soll dem Bericht zufolge zum Beispiel die „Study Technology“ zum Einsatz gekommen sein – eine Unterrichtsmethode, die von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard erfunden habe und bei der Schüler komplizierte Zusammenhänge mit einer Art Plastilin „modellieren“ und dadurch besser begreifen sollten.

Die Schulleiterin erklärt dem „o.k. magazin“ zufolge, es sei eine „Farce, die Schule als weltlich zu bezeichnen. Mit der Zeit kam ich dahinter, worauf sie wirklich aus waren.“ Lehrer, die keine überzeugten Scientologen gewesen seien, hätten im Vorfeld Scientology-Kurse absolvieren müssen, um unterrichten zu dürfen. Zudem sei ein glühender Verfechter der Sekte als „Lehrplan-Chef“ angestellt worden. „Die Eltern beschwerten sich, dass es eine reine Scientology-Schule wäre“, so Olivier. „Viele nahmen ihre Kinder raus. Ich versicherte ihnen, ’nein, wir sind eine unabhängige Schule‘. Aber dann ging ich an einem Klassenzimmer vorbei, sah die Kinder Plastilinmodelle machen und mir wurde übel.“ Zu den Gründen der Schließung soll sich Smith bislang nicht geäußert haben. News4teachers

 

8 Kommentare

  1. Wir brauchen eine größere Aufmerksamkeit für die Falle Scientology!

    Wie sie rekrutieren. Hinter welchen Frontgruppen sie sich verstecken. Wie sie Phobien indoktrinieren. Wie sie Menschen zu Gehorsam und Konformität manipulieren.

    Die Folgen von Scientology sind auseinandergerissene Familien, Privatkonkurse, emotionale-, körperliche- und spirituelle Misshandlung, posttraumatische Belastungsstörungen und sogar Selbstmord.

    http://www.destruktive-gruppen-erkennen.com

  2. Leider ein Artikel mit vielen Auslassungen…wie kann ein Schulleiter so lange dabei sein und gar nicht wissen was an seiner Schule abläuft.
    Die Studiermethoden von L. Ron Hubbard werden in vielen weltlichen Schulen angewandt ohne dass irgend eine Scientology Philosophie mit vermittelt wird.
    Leider wird es hier sehr undifferenziert und man erhält auch keine Info, was denn nun so scientologisch an dem Ganzen sein soll? Man könnte fast meinen, dass hier etwas hysterisch reagiert wird.

    • Der einzige Zweck, dass Scientology hier etwas schreibt, ist nur der, dass sie für andere neutrale Leser hier einen Zweifel hereinbringen. Das heißt auf gut Deutsch, wenn nur Kommentare von Kritiker hier wären, dann hätten die liniengetreuen Scientologen automatisch schon an Boden verloren. So aber gibt es die Möglichkeit den Leser in eine Art Zweifel zu bringen, und das Negative über Scientology wenigsten zu neutralisieren.

  3. Kann es sein, dass hier jemand mit dieser Meldung Geld mit Scientology machen will? Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Gelder für soch Stories bezahlt werden, die ja jeder hören will.
    Auch wenn man Halbwahrheiten immer wiederholt werden sie dadurch nicht wahrer.

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