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Sachsens Lehrer sollen wieder Leistungsprämien erhalten

DRESDEN. Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth zeigt sich großzügig: Besonders engagierte Schulleiter und Stellvertreter, die diese Aufgabe kommissarisch ausüben, sollen im kommenden Jahr in Sachsen wieder Leistungsprämien erhalten. Wie das Kultusministeriums MDR 1 Radio Sachsen mitteilte, stehen dafür rund 600 000 Euro zur Verfügung. Zwar erhielten diese Lehrer bereits eine Zulage zu ihrem Gehalt. Die zu leistende Mehrarbeit werde damit aber nicht angemessen vergütet, erklärte Ministeriumssprecher Dirk Reelfs. In den vergangenen fünf Jahren waren dem Bericht zufolge mit Hinweis auf die angespannte Haushaltslage keine Prämien gezahlt worden.

Kultusministerin Brunhild Kurth will besonders engagierte Lehrkräfte belohnen. (Foto: Sächsisches Kutlusministerium)

Kultusministerin Brunhild Kurth will besonders engagierte Lehrkräfte belohnen. (Foto: Sächsisches Kutlusministerium)

Erhalten sollen die Leistungsprämie in Höhe von durchschnittlich 5 000 Euro demnach Lehrer, die seit mindestens zwölf Monaten vertretungsweise als Direktor oder Stellvertreter arbeiten. Auch Schulleiter, die für zwei Schulen zuständig seien, könnten auf die Sonderzahlung hoffen. Rund 120 engagierte Lehrkräfte seien dem Kultusministerium von den Bildungsagenturen vorgeschlagen worden. Mitte Januar würden die Prämien ausgezahlt, sagte Reelfs.

Laut MDR sind in Sachsen derzeit 65 Direktorenstellen unbesetzt, darunter an 44 Grundschulen, sieben Oberschulen, einem Gymnasium, elf Förderschulen und zwei Berufsbildenden Schulen. Erst vor knapp zwei Wochen hatten sich Staatsregierung und Gewerkschaften auf Einkommensverbesserungen und Altersteilzeit-Regelungen für Lehrer geeinigt. Zudem vereinbarten sie weitere Maßnahmen, um den Lehrerberuf attraktiver zu machen. dpa

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