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«Sturm des Wissens»: Erste deutsche Wissenschafts-Soap vor Premiere

ROSTOCK. Monatelang wurde geplant, überworfen, gedreht und geschnitten. Am kommenden Freitag ist es soweit: Die erste deutsche Wissenschafts-Soap, «Sturm des Wissens», hat Premiere.

Die großen und kleinen Probleme von Studenten in der Hansestadt Rostock sind das Hauptthema der Seifenoper «Sturm des Wissens», die am Freitag Premiere hat. «Sturm des Wissens» ist die deutschlandweit erste Wissenschafts-Soap, die in den kommenden fünf Wochen über das Internet kostenfrei abrufbar ist. «Das Zielpublikum sind vor allem Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 20 Jahren, denen die MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, näher gebracht werden sollen», sagte Ideengeber Uwe von Lukas, Professor am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Rostock. In der zunächst fünfteiligen Webserie, die nach den Regeln einer Seifenoper funktioniert, müssen sich Nele, Anastasija, Julia und ihre Freunde, insgesamt sieben junge Frauen und Männer, nicht nur in der Wissenschaftswelt beweisen. Wie es sich für junge Studenten gehört, müssen sie auch sehr persönliche und zwischenmenschliche Herausforderungen bestehen. Es geht also um Liebe, Intrigen und Katastrophen. Die Idee wurde durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft prämiert.

Szene aus dem Trailer zur Serie, in der Mädchen darum kämpfen, Wissenschaftlerinnen zu werden. (Bild: Screenshot http://www.sturm-des-wissens.de/gucken/trailer/)

Szene aus dem Trailer zur Serie, in der Mädchen darum kämpfen, Wissenschaftlerinnen zu werden. (Bild: Screenshot http://www.sturm-des-wissens.de/gucken/trailer/)

«Alles basiert auf realen Fakten, für die Handlung und die darin eingebrachten Forschungsthemen wurde eingehend recherchiert», betonte Projektkoordinatorin Judith Platz-Greitsch. Gedreht wurde im Juli und August ausschließlich an Originaldrehorten der Universität Rostock und in anderen Wissenschaftseinrichtungen wie dem Institut für Ostseeforschung in Warnemünde. Auch den Robben des Marine Science Center in Rostock-Hohe Düne wurde eine tragende Rolle zugeordnet. Insgesamt waren 100 Leute in das Projekt involviert, die Schauspieler sind Studenten der Rostocker Hochschule für Musik und Theater. Der Etat betrage rund 120 000 Euro, ein Teil davon stammt aus dem Wettbewerb «Stadt der Wissenschaft», aus dem der Rostocker Verein «Rostock denkt 365°» 2012 als Sieger hervorgegangen ist. Joachim Mangler/dpa

Hier geht es zur Webseite der Serie

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