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Zahl der Sitzenbleiber in Brandenburg leicht rückläufig

POTSDAM. Der Anteil der Sitzenbleiber an Brandenburgs öffentlichen Schulen ist leicht rückläufig. Die Quote sank seit dem Schuljahr 2010/11 von 1,04 Prozent auf 0,82 Prozent im Schuljahr 2012/13. Das geht aus Berechnungen des Bildungsministeriums hervor. In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage berichtete Bildungsministerin Martina Münch (SPD), dass es in den vergangenen Schuljahren jeweils mehr als 1000 Schüler gab, die eine Klasse wiederholten.

Sie bezog sich auf Grund-, Ober- und Gesamtschulen sowie Gymnasien. Die meisten Sitzenbleiber gab es an Ober- und Gesamtschulen. Dort lag die Quote 2012/13 bei 1,8 und 1,4 Prozent. In den Grundschulen mussten am wenigsten Kinder eine Klasse wiederholen (rund 0,4 Prozent). dpa

8 Kommentare

  1. Solche Meldungen wären ja erfreulich, wenn sie nicht ständig durch sinkende Anforderungen zustande kämen.

    • Gerade bei 4teachers gelesen:

      „ja selbstverständlich gibt es kein sitzenbleiben mehr, da unsere optimal individuell auf jeden schüler und schülerin abgestimmten förderungsmaßnahmen im zeitalter der inklusion wiederholungen vollkommen überflüssig werden lassen – ist doch eh alles wieder im grünen bereich nach den letzten pisa ergebnissen.“

      Bestimmt gehen viele SchülerInnen in Brandenburg auch durch die Hände so „hervorragend“ unterrichtender LehrerInnen!!

      Gott sei Dank gibt’s auf der genannten Seite bei 4teachers zum Thema „Sitzenbleiben“ oder „Schulempfehlungen“ auch anz andere Meinungen, die sich wohl eher an der Schulwirklichkeit orientieren.

  2. Wenn das ernst gemeint ist, graust mir vor Teilen der Lehrerschaft, die offenbar besser Ideologie herbeten als unterrichten können.
    Die falsche Rechtschreibung deutet darauf hin, dass hier eine Person geschrieben hat, die das verachtet oder selbst nicht beherrscht, was sie den Schülern vermitteln soll, damit diese für ihr späteres, eigenständiges Leben das notwendige Rüstzeug haben. Ansonsten müssen sie ebenfalls zusehen, wie sie mit Schaumschlägerei statt Leistung durchs Leben kommen.
    Ganz sicher hat diese Lehrkraft nichts zum „grünen bereich nach den letzten pisa ergebnissen beigetragen“, den sie so erwähnt, als sei er auch ihr Verdienst.

  3. Falls es satirisch gemeint sein sollte, hätte das doch an einer Stelle zumindest angedeutet werden können.
    Die Nutzerin schreibt grundsätzlich alles klein und ist auch noch ganz stolz darauf.

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