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Bayrische Lehrer protestieren gegen Stellenkürzung

MÜNCHEN. Bayerns Lehrer wehren sich gegen die, von Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU), geplante Kürzung von Stellen zum kommenden Schuljahr. Unabhängig von der Schulart fordern sie mehr statt weniger Personal.

Die bayerischen Lehrer machen Front gegen die geplante Kürzung von Lehrerstellen. In einer gemeinsamen Resolution forderten ihre Verbände am Freitag mehr Personal an den Schulen. Zusätzliche Lehrer seien dringend notwendig zum Ausbau des Ganztagsangebots, die Eingliederung behinderter Schüler oder für den Erhalt der kleinen Schulen auf dem Land. Außerdem müsste das Personal «zur Vermeidung von Unterrichtsausfall dringend aufgestockt werden», heißt es in der gemeinsamen Erklärung der Lehrerverbände und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Sonst könnten die Schulen ihren Bildungsauftrag nur noch unzureichend erfüllen.

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Foto: Michael Lucan / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Foto: Michael Lucan / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Nach Angaben des Kultusministeriums und der CSU-Landtagsfraktion sollen zum Herbst 196 Lehrerstellen gekürzt werden. Kultusminister Ludwig Spaenle sagte, die Zahl der Schüler in Bayern sei seit 2008 um rund 150 000 gesunken. Das Personal an den Hochschulen werde aber aufgestockt. Im Doppelhaushalt 2013/2014 stünden für das Bildungs- und Wissenschaftsressort mehr als 300 Stellen zusätzlich zur Verfügung. Das politische Grundanliegen der Resolution der Lehrerverbände nehme er auf, nächste Woche werde er mit ihnen darüber sprechen. dpa

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