Frau soll mit gefälschtem Abschluss jahrelang als Lehrerin unterrichtet haben

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SCHWERIN. Eine falsche Lehrerin soll jahrelang in Norddeutschland, dabei wohl auch in Berlin und Brandenburg, Schulkinder unterrichtet haben. In Mecklenburg- Vorpommern wurde sie eingestellt, als die Staatsanwaltschaft Kiel schon gegen sie ermittelte und sie in Schleswig-Holstein ihren Beamtenstatus verloren hatte.

Nach den bisherigen Ermittlungen hat die 48-Jährige ihren Abschluss gefälscht, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel sagte. Die Behörde ermittele wegen Betrugs und Urkundenfälschung, die Ermittlungen stünden kurz vor dem Abschluss. Nach früheren Angaben des Kieler Bildungsministeriums hatte sie 1990 ihr Diplom in Deutsch und der – als Propagandafach geltenden – Staatsbürgerkunde abgelegt, daraus aber «Sozialkunde» gemacht.

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Der erste Hinweis, dass mit den Zeugnissen der Frau etwas nicht stimmen kann, sei von einer Schulbehörde in Schleswig-Holstein gekommen. Auch vom Landesprüfungsamt Nordrhein-Westfalen sei eine Strafanzeige eingegangen. Die aus Wismar stammende Frau hat der Staatsanwaltschaft zufolge unter anderem an Gymnasien in Mölln und Lübeck unterrichtet. Laut NDR stand die falsche Kunst- und Deutschlehrerin auch in Vorpommern vor Klassen. In Brandenburg und Berlin soll sie ebenfalls unterrichtet haben. Zuletzt war sie an Schulen in Lübstorf und Bad Kleinen (Nordwestmecklenburg) beschäftigt. dpa

 

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2 KOMMENTARE

  1. Das erinnert mich an den Postboten, der in verschiedensten Krankenhäusern als Arzt gearbeitet hat und sogar Gutachten verfasst hat.

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