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Minister Spaenle: «Zulassungspraxis zum Referendariat überdenken»

MÜNCHEN. Nach der Kritik der Lehrerverbände an der Lehrereinstellungspraxis fordert Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) ein Umdenken bei der Zulassung zum Referendariat.

Wird künftig der Zugang zum Referendariat in Bayern reguliert? Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Foto: Michael Lucan / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Wird künftig der Zugang zum Referendariat in Bayern reguliert? Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Foto: Michael Lucan / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

«Bayern vertrat bisher die Meinung, dass das Referendariat frei zugänglich sein muss und die Lehrer am Ende des zweiten Staatsexamens hinsichtlich der Einstellung ausgewählt werden. Diese bayerische Entscheidung muss im Lichte der Entwicklungen aber überdacht werden», sagte Spaenle der «Passauer Neuen Presse». In anderen Bundesländern werde zum Teil schon beim Zugang zum Referendariat gefiltert. Der Zugang zum Lehramtsstudium solle frei bleiben und «höchstens aufgrund limitierter Hochschulkapazitäten» beschränkt werden. dpa

Zum Bericht: Verbände: Trotz Bestnoten finden Junglehrer an bayerischen Gymnasien keine Stelle

 

Ein Kommentar

  1. Die Idee ist gut, doch dann haben einige Studenten 5 Jahre auf ein Studium verschwendet ohne einen Erfolg auf ein Referendariat. Das riecht ja schon fast nach Ärger mit den Fachschaften der Lehrerbildung an den Universitäten.
    Zu mal gesagt werden sollte, dass Bayern es Referendaren aus anderen Bundesländern schon nicht einfach macht ein Referendariat in Bayern zu durchzuführen.
    Manche Wahlversprechen sind dann zum anderen auch hinfällig: kleinere Klassen bei gleicher Anzahl von Lehrkräften? Das kann einfach nicht funktionieren, nicht in einem pädagoisch und menschlich sinnvollem Umfang.

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