Missbrauchsvorwurf gegen Hamburger Lehrer entkräftet – trotzdem Strafbefehl beantragt

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HAMBURG. Die Missbrauchsvorwürfe gegen einen Hamburger Lehrer haben sich nach einem Bericht von NDR 90,3 größtenteils nicht bestätigt. Das hätten die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Zeugenaussagen ergeben.

Dem Lehrer würden lediglich noch zwei Taten vorgeworfen: Einem Schüler soll er zur Strafe auf den Rücken geschlagen haben, als dieser die Nachtruhe auf einer Klassenreise störte. Einem anderen soll er vor Zeugen in den Genitalbereich gegriffen haben. Dies werteten die Ermittler nicht als sexuelle Handlung, sondern als tätliche Beleidigung, berichtete der Sender.

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Daher habe die Staatsanwaltschaft lediglich einen Strafbefehl beantragt, über den nun das Amtsgericht entscheiden müsse. Der Lehrer müsste dann allenfalls eine Geldstrafe bezahlen, damit wäre das Verfahren abgeschlossen.

Der Gymnasiallehrer war im Juni verdächtigt worden, während der Klassenfahrt nach Sylt Jungen einer fünften Klasse sexuell missbraucht zu haben. Eltern hatten Strafanzeige gestellt. Der Pädagoge war nach Bekanntwerden der Vorwürfe sofort beurlaubt worden. dpa

Zum Bericht: Missbrauchs-Vorwurf gegen Lehrer löst sich in Luft auf

 

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