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Schmiedel sieht für Grün-Rot Nachholbedarf in der Bildungspolitik

STUTTGART. Weite Teile der Bildungspolitik der Landesregierung kämen als Sparprogramm rüber, bedauert der SPD-Fraktionsführer im baden-württembergischen Landtag Claus Schmiedel. Die Ankündigung, 11.600 Lehrerstellen streichen zu wollen sieht er als einen Fehler.

SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel hält die konkrete Ankündigung von Ministerpräsident Kretschmann, 11.600 Lehrerstellen zu streichen, für einen Fehler. Winfried Kretschmann (Grüne) habe diese Zahl vor eineinhalb Jahren «sehr unvermittelt» in den Raum gestellt. Damit sei der Eindruck erweckt worden, dass sich die Situation an den Schulen unter Grün-Rot massiv verschlechtern werde, sagte Schmiedel der «Schwäbischen Zeitung». Er sagte aber auch selbstkritisch: «Wir haben alle unterschätzt, was es bedeutet, mit so einer Zahl in die Diskussion zu gehen.»

Die Umfragewerte sinken und Schmiedel vergreift sich im Ton. (Foto: Ailura/Wikimedia CC BY-SA 3.0 AT)

Die grün-rote Bildungspolitik werde weitgehend als Sparpolitik wahrgenommen, beklagt SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel. Foto: Ailura/Wikimedia CC BY-SA 3.0 AT

In der Bildungspolitik habe Grün-Rot generell Nachholbedarf. «Wir leiden darunter, dass in weiten Teilen unsere Bildungspolitik mit dem Bild des Sparens verbunden wird», sagte Schmiedel. Der SPD-Fraktionschef bekräftigte seine Forderung, nicht krampfhaft an der Zahl von 11.600 zu streichenden Lehrerstellen bis 2020 festzuhalten. Das Ziel sei «11.600 minus X». (dpa)

zum Bericht: Streit um Streichung von Lehrerstellen: Doch kaum Chancen für Schulfrieden in Stuttgart

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