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Zwölf Jahre ohne Gehaltserhöhung: Lehrer des Jüdischen Gymnasiums von Berlin wollen streiken

BERLIN. Mit einem Warnstreik wollen die Lehrer am Jüdischen Gymnasium in Berlin am kommenden Montag höhere Gehälter einfordern. Seit 2002 gebe es keine Erhöhung, erklärte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag. Die Jüdische Gemeinde weigere sich, Tarifverhandlungen aufzunehmen. Von einer Entscheidung des Vorsitzenden Gideon Joffe, die Gehälter ab Januar 2014 zu erhöhen, habe das Kollegium bisher nichts erfahren, sagte ein GEW-Sprecher.

Die Gemeinde erklärte dazu, weil die Berliner Kulturverwaltung 20 Jahre lang den Staatsvertrag nicht eingehalten habe, seien die Lehrergehälter seit zehn Jahren nicht mehr erhöht worden. Ab Januar sollten die Zahlungen um drei Prozent steigen. Zwischen Senat und Gemeinde schwelt ein Streit um die öffentlichen Zuwendungen. Das Land hatte zunächst Zahlungen gedeckelt und Aufklärung über Ausgaben gefordert. Nach einer Gerichtsentscheidung wurden die Gelder wieder freigegeben. Das Land fördert die Gemeinde mit jährlich 18 Millionen Euro. dpa

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