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Bayern: GEW unterstützt Referendare bei ihrem Protest

NÜRNBERG. Die Mitglieder der Landesfachgruppen Gymnasium, Grund/Mittelschulen und Förderschulen der bayerischen Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben auf ihren Sitzungen in Nürnberg die Fortsetzung des Protests der Referendarinnen und Referendare begrüßt. Sie sprachen sich für die Forderungen der Initiative “Bewegung in Bildung“ aus und rufen zur Teilnahme an der Demonstration am 8. März 2014 um 14 Uhr am Max-Monument in München auf.

Der heutige Flash-Mob vor der Lorenz Kirche in Nürnberg zeige, dass die Rücknahme der Streichung von Lehrerstellen durch die Staatsregierung ein unglaubwürdiges Nullsummenspiel sei. Die Referendare würden auch auf der Demonstration in München ihrem Unmut über die bayerische Bildungspolitik kundtun“, sagte Andreas Hofmann, Vorsitzender der Landesfachgruppe Gymnasium der GEW.

Die Referendare decken einen nicht unerheblichen Teil der Unterrichtszeit an den bayerischen Schulen ab. Schon die Reduzierung ihrer Unterrichtspflicht um wenige Stunden würde nicht nur die Ausbildung verbessern, sondern alleine an den Gymnasien auch mehrere hundert Vollzeitstellen schaffen. Die bittere Ironie: Die aktuellen Referendare besetzten die Stellen, die dann ihren Kollegen nach der Ausbildung fehlten.

Zum Bericht: Minister Spaenle: «Zulassungspraxis zum Referendariat überdenken»

 

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