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Johann Lafers Schulmensa-Projekt mit Minus von 58 000 Euro

BAD KREUZNACH. Über ein Jahr nach dem Start seines Schulmensa-Modellprojekts zieht Fernsehkoch Johann Lafer eine positive Bilanz – trotz roter Zahlen. Lafers Büro bestätigte Angaben der Mainzer «Allgemeinen Zeitung», wonach das Projekt ein Minus von 58 000 Euro verzeichnet. Die Schulmensa sei aber auf einem positiven Weg, «wirtschaftlich tragfähig» zu sein und solle wie geplant bis Sommer 2015 weiterlaufen. Nach anfänglich nur rund 150 Essen am Tag seien es nun etwa 500. Lafer fordert, die Umsatzsteuer auf kommerzielle Schulverpflegung auf sieben Prozent zu senken, um Schülern langfristig kostenloses Essen zu ermöglichen.

Kocht für Kinder: Starkoch Johann Lafer. Foto: genusshotel / Flickr / (CC BY-NC 2.0)

Kocht für Kinder: Starkoch Johann Lafer. Foto: genusshotel / Flickr / (CC BY-NC 2.0)

Sein Projekt an einem Bad Kreuznacher Gymnasium startete im November 2012. Lafer legt dabei nach eigenen Angaben besonderen Wert auf ein zeitgemäßes, frisches und gesundes Angebot. Der Koch plant, das Konzept der Mensa auch an anderen Schulen umzusetzen. dpa

2 Kommentare

  1. Man muss aber dazusagen,dass Lafer seine Maßstäbe sehr hoch steckt und ein phantastisch vielseitiges, wohlschmeckendes Angebot bereitstellt, das mit dem Caterer-Normalangebot überhaupt nicht verglichen werden kann. Dennoch zahlt man nicht mehr als in anderen Schulmensen.

  2. Dr Ludger Piroth

    Die Idee eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Schulessen zu erreichen (7%) ist überaus sinnvoll
    Eine dementsprechende Internetunterschriftenaktion würde den politischen Druck erhöhen und am ehesten zum Ziel führen.Meine Unterstützung haben Sie.

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