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Lehrerin stirbt – Verdacht auf Meningokokken

PADERBORN. Eine 53 Jahre alte Lehrerin ist in Paderborn vermutlich an einer Meningokokken-Erkrankung gestorben. Noch sei es ein Verdacht, die Symptome würden jedoch dafür sprechen, teilte das Kreisgesundheitsamt am Donnerstag mit. Die Frau habe an einer Förderschule im Stadtteil Schloß Neuhaus unterrichtet. Den 14 von ihr zuletzt unterrichteten Schülern wurde empfohlen, sich vorsorglich mit einem speziellen Antibiotikum behandeln zu lassen. Er gehe von einem tragischen Einzelfall aus, sagte Amtsleiter Georg Alles.

Meningokokken sind Bakterien, die sich vor allem während der Winter- und Frühlingsmonate im Rachenbereich ansiedeln. Sie werden besonders durch Husten und Niesen übertragen. Die Ansteckungsgefahr sei erfahrungsgemäß gering, heißt es in einem Schreiben des Amtes an die Eltern.

Die Erkrankung habe zwei Varianten, teilte das Amt mit. Bei der Hirnhautentzündung (Meningitis) stehen Fieber, Benommenheit, starke Kopfschmerzen mit Nackensteife und Erbrechen im Vordergrund. Seltener sei die Blutvergiftung (Sepsis). Diese könne innerhalb von Stunden selbst bei völlig gesunden Menschen tödlich verlaufen.

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