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Mehrere tausend Schüler protestieren für Flüchtlingsrechte

BERLIN. Berliner Schüler haben für die Rechte von Flüchtlingen protestiert. Die meisten ließen dafür den Unterricht ausfallen, wie einer der Organisatoren sagte. Seinen Angaben zufolge streikten rund 3000 Schülerinnen und Schüler. Die Polizei sprach von 1550 Demonstranten.

Beamte hätten die Identitäten mehrerer Teilnehmer wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz überprüft. Die Organisatoren warfen der Polizei unverhältnismäßiges Vorgehen vor. Die Schüler zogen durch die Stadt zum Flüchtlingscamp am Oranienplatz in Kreuzberg.

Einige hätten mit ihrer kompletten Klasse gestreikt, hieß es bei den Organisatoren. Andere würden eventuell Ärger wegen des ausgefallenen Unterrichtstages bekommen. Die Lehrergewerkschaft GEW hatte die Schulen zuvor dazu aufgerufen, «den Schulstreik als praktischen Politikunterricht zu verstehen». Die Demonstranten fordern kostenlose Sanitäranlagen, eine medizinische Versorgung und Deutschunterricht für die Flüchtlinge am Oranienplatz. «Wir sehen das Engagement als ein Zeichen von Zivilcourage, das wir unterstützen», erklärte die GEW-Vorsitzende Sigrid Baumgardt. dpa

Ein Kommentar

  1. ein Tag schulfrei und dadurch auch noch zu den Kämpfern für das Gute gehören –
    welcher Schüler sollte dazu nein sagen??

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