Professoren küren Wanka zur «Wissenschaftsministerin des Jahres»

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BERLIN. Mit der Note „Befriedigend“ landet Bundesbildungsministerin Johanna Wanka auf dem ersten Platz bei der jährlichen Wahl des Deutschen Hochschulverbands. Vorjahressiegerin Theresia Baur erreicht Platz zwei.

Die Mitglieder der Professorenorganisation Deutscher Hochschulverband (DHV) wählten damit via Internet erstmals eine Bundesministerin an die Spitze des alljährlich stattfindenden Ministerrankings. Mit der Note «Befriedigend» (3,19) bescheinigten die Professoren Wanka «Integrität, hohe Identifikation und fundierte Kenntnisse inneruniversitärer Abläufe». Das teilte der DHV am Montag mit. Wanka hatte früher als Professorin Mathematik gelehrt und war vor ihrer Amtszeit in Berlin niedersächsische Wissenschaftsministerin.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka zeigt bislang wenig Bereitschaft, für einen größeren Einfluss des Bundes auf die Schulpolitik zu kämpfen.
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Die Bundesministerin verwies damit die Vorjahressiegerin, die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer (Grüne), auf Platz zwei. Sie erhielt die Note 3,28. Den dritten Platz teilen sich die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) und der inzwischen aus dem Kabinett ausgeschiedene bayerische Hochschulminister Wolfgang Heubisch (FDP). Beide erhielten die Note 3,47. Wankas Nachfolgerin in Hannover, Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne), belegte mit der Note 3,5 den fünften Rang.

Die «Rote Laterne» mit der Note «Mangelhaft» trägt nach Einschätzung des Professoren-Berufsverbandes Sachsen-Anhalts Minister Hartmut Möllring (CDU). Der Titel «Wissenschaftsminister des Jahres» wurde zum fünften Mal unter den 28 000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. (dpa)

Zum Bericht: Wanka bleibt – und weckt wenig Hoffnung auf Geld vom Bund für die Schulen

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