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Kripo ermittelt wegen Liebesmail-Attacke auf Hochschule

KARLSRUHE. Nach einer Attacke mit rund 20.000 verschickten Liebesbotschaften auf das Mailsystem der Hochschule Karlsruhe hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Die Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft (HsKA) habe Anzeige erstattet und es könne bestätigt werden, dass Unbekannte in deren Mail-Server eingedrungen seien, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. Es werde vermutet, dass es sich um «White Hacking» handle, dass es den Tätern also darum gegangen sei, auf ein Sicherheitsproblem aufmerksam zu machen.

Die Hacker verschickten die zahlreichen E-Mails mit Liebesbotschaften über den Server der Hochschule. Dies war nach der Beschreibung in einem Technikblog auch ohne Kenntnis der jeweiligen Passwörter möglich, solange Mails innerhalb der HsKA versendet wurden.

Dem Technikblog zufolge war die Attacke von einem unbekannten Teilnehmer eines Kongresses des Chaos Computer Clubs Ende Dezember in Hamburg ausgegangen. Dieser wird in einer Mail mit den Worten zitiert, dass mit der Aktion darauf hingewiesen werden sollte, «wie unsicher die Hochschulinfrastruktur ist». dpa

 

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