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Kultusminister wollen Inklusion in der Lehrerausbildung verankern

BERLIN. Angehende Lehrer sollen nach dem Willen der Kultusminister künftig in allen Studiengängen auf den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern vorbereitet werden.

Nach einem Gespräch der Kultusministerkonferenz (KMK) mit den Lehrerorganisationen in Berlin sagte KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann (Grüne/NRW): «Den Schulen kommt bei der Inklusion als Aufgabe für die ganze Gesellschaft eine wichtige Bedeutung zu.»

Die Kultusminister trafen sich zudem zu einem Meinungsaustausch mit der Bundesstiftung Aufarbeitung, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR sowie dem Verein «Gegen Vergessen – Für Demokratie». Die Kultusminister planen Empfehlungen für die Schulen zum Thema Erinnerungskultur – vor dem Hintergrund zahlreicher historischer Jahrestage.

Bayerns Bildungsminister Ludwig Spaenle (CSU) machte sich anlässlich des Treffens für eine gemeinsame Bund-Länder-Initiative zur Stärkung der politischen Bildung junger Menschen stark. Dabei gehe es um aktive Teilnahme an der Demokratie – bis hin zu Volksbegehren, sagte Spaenle. (dpa)

Ein Kommentar

  1. früher musste man „Sonderschullehrer“ ja viele Jahre lang studieren. Dank der Fortschritte in der Pädagogik lässt sich das heute als kleine vorlesung in einem normalen Lehrerstudium integrieren. spart außerdem Geld.

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