Neuer Wirbel um die künftige Lehrerausbildung im Norden

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KIEL. Die Pläne von Bildungsministerin Waltraud Wende (parteilos) zur Reform der Lehrerausbildung haben erneut Wirbel ausgelöst. «Dieses Gesetz ist der entscheidende Schritt zum Einheitslehrer und ein weiterer Sargnagel für die Gymnasien in unserem Land», sagte der CDU-Hochschulpolitiker Daniel Günther am Mittwoch. Er bezeichnete die Pläne, die Lehrerausbildung künftig in Flensburg und Kiel zu organisieren, als «teuren Unfug». Die «Kieler Nachrichten» (Mittwoch) hatten berichtet, dass die Koalition nur noch ein Lehramt für weiterführende Schulen – also Gymnasien und Gemeinschaftsschulen – plant. dpa

 

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2 KOMMENTARE

  1. Ich begrüße es, wenn die Lehrer an den weiterführenden Schulen eine einheitliche Ausbildung erhalten und so je nach Bedarf überall qualifiziert sind und eingesetzt werden können. Es wird doch wohl niemand argumentieren wollen, die Gymnasiasten brauchen bessere bzw. die besten Lehrer; für die anderen reichen “die schlechten”!

    • Es ist ganz offensichtlich und wird bei jedem unserer Lehrertreffen deutlich, dass die Haupt- und Gesamtschullehrer ganz andere Qualifikationen brauchen als wir Gymnasiallehrer. Mit vielen Schülern, von denen meine Kollegen berichten, würde ich nicht fertig werden. Das lässt sich mit keiner Polemik übertünchen.

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