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Endlich: GEW verhandelt mit Ländern über Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte

HANNOVER/FRANKFURT/MAIN. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nimmt Verhandlungen über einen Gehaltstarifvertrag für angestellte Lehrkräfte mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf. Das hat die Bundestarifkommission der Länder (BTK-L) der GEW in Hannover beschlossen.

„In den Sondierungsgesprächen, die wir mit den Arbeitgebern in den vergangenen Monaten geführt haben, sind wichtige Vorarbeiten geleistet worden. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass die Verhandlungen über eine Entgeltordnung für Lehrkräfte (L-EGO) erfolgreich geführt werden können“, sagte Andreas Gehrke, für Tarif- und Beamtenpolitik verantwortliches GEW-Vorstandmitglied. „Angestellte Lehrkräfte haben wie alle anderen Berufsgruppen des öffentlichen Dienstes der Länder ein Recht auf eine Eingruppierung nach Tarifvertrag. Wir wollen endlich einen Schlussstrich ziehen, dass die Arbeitgeber Lehrkräfte nach Gutsherrenart bezahlen.“

Von wegen - gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Zum Auftakt der großen Streikwelle im Februar gingen in Berlin mehrere Tausend Lehrer mit der Forderung in den Ausstand. Passiert ist nichts. Foto: GEW BERLIN

Von wegen – gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Immer wieder gingen in der Vergangenheit, wie hier in Berlin, mehrere Tausend Lehrer mit der Forderung in den Ausstand. Foto: GEW BERLIN

Bundesweit gibt es gut 200.000 Lehrerinnen und Lehrer. Ihre Eingruppierung in die Gehaltstabellen ist – im Gegensatz zu allen anderen Berufsgruppen im öffentlichen Dienst – nicht per Tarifvertrag geregelt. Folge: Die Lehrkräfte sind in den Ländern unterschiedlich eingruppiert, beispielsweise verdienen die Lehrkräfte in östlichen Bundesländern teils deutlich schlechter als die im Westen. nin

 

 

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