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Gruppengröße in Kita beeinflusst Gesundheit von Kindern

BERLIN. Ob Kinder in der Kita eher in großen oder kleinen Gruppen betreut werden, beeinflusst ihre Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Auf der Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) untersuchten die Wissenschaftler knapp 600 Kinder, die im Alter von zwei bis sechs Jahren in einen Kindergarten gehen.

Die Gesundheit der Kinder wurde im Rahmen einer Mütterbefragung erfasst. Im Fokus der Studie standen zwei Krankheiten: Mittelohrentzündungen und Neurodermitis. Die Ergebnisse zeigten, dass unter anderem der Kind-Betreuer-Schlüssel einen Effekt auf die Gesundheit von Mädchen und Jungen hat. Der Schlüssel drückt aus, wie viele Erzieher sich um wie viele Kinder kümmern. Ein hoher Betreuer-Schlüssel – also viele Kinder, wenig Erzieher – wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Diese Kinder haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Mittelohrentzündung und/oder Neurodermitis zu erkranken. Denn bei einer größeren Zahl von Kindern pro Betreuer sind die Kleinen stärker möglichen Erregern ausgesetzt. dpa

Zum Bericht: Studie: Zu viel Zeitdruck macht Erzieherinnen krank

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