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Ministerium will AStA Unterstützung von Bürgerinitiative gegen Potsdamer Garnisonkirche untersagen

POTSDAM. Das Brandenburger Wissenschaftsministerium will dem Studierenden-Ausschuss (AStA) der Potsdamer Uni untersagen, die Initiative gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam finanziell zu unterstützen. Staatssekretär Martin Gorholt habe Uni-Präsident Oliver Günther ein entsprechendes Schreiben geschickt, bestätigte ein Ministeriumssprecher. Das Studierendenparlament hatte der Bürgerinitiative 1800 Euro bewilligt. «Der AStA muss sich auf Hochschulpolitik beschränken», sagte Sand. «Die Garnisonkirche hat damit nichts zu tun.»

Die (im Krieg bereits schwer beschädigte) Garnisonskirche Potsdam wurde 1968 von den DDR-Behörden gesprengt - sie galt als Verehrungsstätte der preußischen Monarchie. Gemälde von 1827. Quelle: Wikimedia Commons

Die (im Krieg bereits schwer beschädigte) Garnisonskirche Potsdam wurde 1968 von den DDR-Behörden gesprengt – sie galt als Verehrungsstätte der preußischen Monarchie. Gemälde von 1827. Quelle: Wikimedia Commons

Dem widersprach der AStA vehement. In den Plänen zur Wiederherstellung der historischen Innenstadt seien weder die Studentenwohnheime, noch das studentische Kulturprojekt «Pub à la Pub» zu finden, erklärte der AStA. «Studentische Kultur und preiswertes Wohnen sind jedoch grundlegende Interessen der Potsdamer Studierenden.» Der Vorstoß des Ministeriums sei der verzweifelte Versuch, die Bürgerinitiative zu torpedieren, sagte Asta-Referent Paul Möller. Die Initiative hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 6000 Unterschriften gegen den Wiederaufbau der Kirche gesammelt. dpa

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