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Bayerns Kultusminister gegen Mitsprache des Bundes in Schulfragen

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Minister Spaenle pocht auf die Unabhängigkeit der Länder in Bildungsfragen. (Foto: PR)

MÜNCHEN. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hat sich strikt gegen eine Mitsprache des Bundes in Schulangelegenheiten ausgesprochen. Dem Nachrichtenmagazin «Focus» sagte er, die geplante Lockerung des Kooperationsverbots in der Bildungspolitik dürfe «keinerlei Kompetenzzuwächse des Bundes bei schulischen Belangen», mit sich bringen.

Die große Koalition will dem Bund über eine Grundgesetzänderung erlauben, Hochschulen künftig direkt zu finanzieren. Dem Chef des Arbeitskreises Wissenschaft und Kunst in der CSU-Landtagsfraktion, Oliver Jörg, geht dieser Schritt zu weit. Er warnte die Länder dem Bericht nach davor, zu schnell Kompetenzen aufzugeben. Bevor das Grundgesetz geändert werde, müsse man prüfen, ob die Zusammenarbeit mit dem Bund nicht anders geregelt werden könne. dpa

Ein Kommentar

  1. Zum Nachteil von SuS, deren Eltern oder Elternteil sich beruflich verändern müssen oder versetzt werden (Militär) oder den Referendaren, die in einem anderen Bundesland ihr Referendariat machen möchten, aber nicht können, da sie sonst nur mit erheblichen Schwierigkeiten wieder in Bayern arbeiten können.
    Dieser Artikel passt großartig zu dem über den Herrn Birgadegeneral, der im Bildungssystem erhebliche Probleme für seine Untergebenen sieht und selbst davon betroffen ist.

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