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Grünen-Fraktionschef sieht Bildungspolitik als Gradmesser für den Erfolg von Schwarz-Grün

WIESBADEN. Mit einem Schulgipfel will Hessens Landesregierung die Auseinandersetzungen in der Bildungspolitik befrieden. Grünen-Fraktionschef Mathias Wagner fordert zu einer konstruktiven Zusammenarbeit auf und wendet sich zugleich gegen Kritik der Opposition.

Der Erfolg der neuen Landesregierung wird sich nach Einschätzung von Grünen-Fraktionschef Mathias Wagner vor allem bei der Bildungspolitik zeigen. «Wir haben jetzt die Chance, ernsthaft zu einem Schulfrieden zu kommen über den Schulgipfel», sagte Wagner in einem Interview. «Wenn es uns gelingt, die extrem ideologisch geprägte schulpolitische Auseinandersetzung in Hessen zu befrieden und den Schulen eine verlässliche Planungsgrundlage für die nächsten zehn Jahre zu geben, dann hätte die Koalition gezeigt, wie viel Kraft in einer lagerübergreifenden Zusammenarbeit stecken kann.»

Mathias Wagner hat den Posten als Grünen-Fraktionschef von Tarek Al-Wazir übernommen, nachdem dieser zum Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef aufgestiegen war. Foto Martin Rulsch / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-4.0)

Mathias Wagner hat den Posten als Grünen-Fraktionschef von Tarek Al-Wazir übernommen, nachdem dieser zum Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef aufgestiegen war. Foto Martin Rulsch / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-4.0)

Deutlich wandte sich Wagner gegen die Kritik der Opposition an der Vereinbarung zu G8/G9. Die Kritik verschweige den durch Gerichtsurteile festgelegten Bestandsschutz für Kinder, die mit G8 begonnen haben.

In der Bildungspolitik gebe es eine sehr hohe Erwartungshaltung der Menschen an die Landesregierung. Zu dem Bildungsgipfel will Schwarz-Grün alle beteiligten Vereine, Verbände und Parteien einladen, um eine Vereinbarung über die Schulpolitik der kommenden zehn Jahre zu treffen. Er hoffe, so Wagner, dass niemand in den Bildungsgipfel mit der erklärten Absicht reingeht, aus Prinzip Gegenwind zu erzeugen. (dpa)

zum Bericht: Hessen-SPD: Rückkehr zu G9 typisches Beispiel missglückter Politik

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