Runder Tisch berät über das «Turbo-Abitur» in NRW

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DÜSSELDORF. Die Debatte über die Schulzeitverkürzung macht auch vor Nordrhein-Westfalen nicht halt. Die Volksinitiative von Eltern ist auf dem Weg. Schulministerin Löhrmann will dagegen das G8 verbessern statt abschaffen. Nun soll ein runder Tisch ausloten, ob das „Turbo-Abi“ noch gesellschaftlicher Konsens ist.

In Düsseldorf berät am Montag ein «Runder Tisch» über das Thema Schulzeitverkürzung an den Gymnasien. Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat dazu Vertreter aus Schule, Wissenschaft, Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik eingeladen. Sie will ausloten, ob die Verkürzung der Schulzeit am Gymnasium von neun auf acht Jahre noch gesellschaftlicher Konsens ist.

Gymnasium
Der runde Tisch soll ausloten, ob die Schulzeitverkürzung an Gymnasien noch gesellschaftlicher Konsens ist. Foto: kadluba/Flickr (CC BY-SA 2.0)
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Die Schulzeitverkürzung war 2005 vom Düsseldorfer Landtag beschlossen worden. Eine Elterninitiative hatte in der vergangenen Woche eine Volksinitiative gegen das «Turbo-Abitur» gestartet. Die Schulministerin und die organisierten Lehrer- und Elternverbände wollen G8 verbessern statt abschaffen. Auch im anderen Bundesländern gibt es Debatten über die Schulzeitverkürzung. Niedersachsen will im Sommer 2015 als erstes Bundesland vollständig zum Abitur nach neun Gymnasialjahren (G 9) zurückkehren. (dpa)

zum Bericht: Auch in Nordrhein-Westfalen startet Volksinitiative gegen «Turbo-Abitur»

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