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VBE beklagt unzureichende Gesundheitsvorsorge für Lehrer

DORTMUND. Die Landesregierung kümmert sich zu wenig um die Gesundheit von Lehrkräften – das beklagt der Verband Bildung und Erziehung NRW. Mit seinem Tag der Lehrergesundheit, der am Montag, 19. Mai, stattfand, will der Verband die Landesregierung zum Handeln auffordern und Lehrern Tipps zur Selbsthilfe bieten.

Mit über 400 Teilnehmern war die Veranstaltung nach Angaben des VBE NRW ausgebucht. „Das spricht eine deutliche Sprache“, sagt der nordrhein-westfälische Verbandsvorsitzende Udo Beckmann. „Das, was die Landesregierung für Lehrkräfte in Sachen Gesundheitsvorsorge macht, ist absolut unzureichend.“ Die Arbeitgeber würden nur wenig leisten, um die Arbeitskraft ihrer Angestellten zu erhalten, kritisiert Beckmann.

Der Gesundheitstag soll Lehrern daher ein Forum zur Selbsthilfe bieten. Unter anderem konnten sie sich über den „entspannten Umgang mit der eigenen Stimme“ informieren oder sich zum Thema „Zeitmanagement“ beraten lassen. Vor allem in diesem Bereich entstünden aufgrund der generellen Belastungen durch immer aufwändigere Arbeitsabläufe und Anforderungen seitens der Schulträger Probleme, die häufig in der Diagnose „Burnout“ enden, so der Verband. „Statistiken führen, Beurteilungen schreiben, Verwaltungsaufgaben erledigen – das alles kommt zu den eigentlichen Aufgaben dazu. Außerdem muss der Unterricht auch vor- und nachbereitet werden. Die zeitlichen Ressourcen werden allerdings nicht erhöht“, beklagt Beckmann. „Die Aufgaben nehmen ständig zu, die notwendigen Ressourcen aber nicht. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich immer mehr Lehrer ausgebrannt fühlen.“

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