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VBE: Schulsozialarbeiter sind dringend benötigte Schnittstelle  

DORTMUND. Mit dem Ende des Bildungs- und Teilhabepakets steht auch die Schulsozialarbeit vor dem Aus – für den Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW nicht hinnehmbar.

„Schulsozialarbeiter sind wichtige Bezugspersonen, die Kinder und Jugendliche in der Schule begleiten“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. Sie seien Ansprechpartner für Probleme, die den Schulalltag berühren, egal ob innerhalb der Schülerschaft, zwischen Schülern und Lehrern oder im familiären Umfeld selbst. „Diese Instanz darf den Schulen nicht genommen werden, ein Einstampfen des Projekts wäre fatal, zumal sich die Schulsozialarbeiter durch die Bank weg bewährt haben.“ Ihre Finanzierung sollte daher auch nach Auslaufen des Bildungs- und Teilhabepakets gesichert werden.

Grüne NRW / Flickr (CC BY-SA 2.0)

Der nordrhein-westfälische VBE-Chef Udo Beckmann fordert die Fortführung der Schulsozialarbeit. Foto: Grüne NRW / Flickr (CC BY-SA 2.0)

Die Bundesregierung hatte das Projekt ursprünglich angestoßen, um unter anderem die Abhängigkeit zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen zu entkoppeln, so der VBE NRW. „Von diesem Ziel verabschiedet sich die Politik, wenn sie das Projekt nicht weiter finanziell unterfüttert“, sagt Beckmann. Es sei immer wieder das gleiche Spiel: Maßnahmen würden angeschoben, erfolgreich genutzt und dann trotzdem eingestampft. „Das hat nichts mit Nachhaltigkeit und verantwortungsvoller Bildungspolitik zu tun.“ Das Land müsse eine Möglichkeit entwickeln, die Schulsozialarbeit aus eigenen Haushaltsmitteln zu gewährleisten. Doch Beckmann mahnt: „Dabei dürfen die Stellen der Schulsozialarbeit jedoch nicht auf Lehrerstellen angerechnet werden.“

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