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Aufregung um Förderung der Zusammenarbeit von Kindergärten und Grundschulen in Bayern

MÜNCHEN. Die Hälfte der Gelder, zur Förderung der Zusammenarbeit von Schulen und Kindergärten an die Bezirksregierungen geflossen sind, sollen künftig in Planstellen gehen. Zuvor hatte die Ankündigung einer möglichen Halbierung der Förderung für Wirbel gesorgt.

Die bayerische Staatsregierung will die Förderung der Zusammenarbeit von Kindergärten und Grundschulen ändern. Die Hälfte der Gelder, die die Regierungsbezirke bislang dafür bekamen, sollten nächstes Jahr in neue Planstellen fließen, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Sonntag. «Damit schaffen wir mehr Stabilität.»

In diesem Jahr sind 12 Millionen Euro in den Etat eingestellt, um die Zusammenarbeit von Kindergärten und Grundschulen zu fördern und so Erstklässlern den Schulstart zu erleichtern. Das Ministerium hatte die Regierungsbezirke informiert, dass das Geld für die Kooperation im nächsten Jahr halbiert werden könnte. Das Schreiben sei aber rein vorsorglich verschickt worden – die Verhandlungen über Mittel und Planstellen liefen, und in der Summe sei keine Einschränkung zu erwarten, sagte der Ministeriumssprecher.

Die Landtags-SPD kritisiert die Überlegungen als «absolut unmöglich». Die Kooperation von Kindergärten und Grundschulen müsse ausgebaut werden, forderte Fraktionsvize Simone Strohmayr. «Der Freistaat steht hier ohnehin erst am Anfang.» (dpa)

zum Bericht: Studie: Sprachtests für Kindergartenkinder oft schlecht – in Bayern am schlechtesten

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